Tag der offenen Tür bei der Turnabteilung am 03.Sep.2016

Viel Abwechslung für Kinder und Erwachsene bot die Turnabteilung der Lorscher Turnvereinigung auf der Sportanlage im Ehlried. Trotz des sommerlichen Wetters gab es aber ein Manko: zu wenige Besucher. Dorothee Keilmann hatte sich um die Organisation gekümmert und mit Handzetteln auch Reklame gemacht für diese Veranstaltung. Sport und Spiel sollten den Gästen dargeboten werden und natürlich auch Informationen über die Turnvereinigung, immerhin der mitgliederstärkste Lorscher Sportverein. Für das leibliche Wohl war gesorgt mit Kaffee und Kuchen, mit Steaks, Bratwurst und erfrischenden Getränken. Sportlich demonstrierte eine Gruppe von Frauen und Männern unter der laustarken Leitung von Kerstin Blumhagen in der Turnhalle die Kunst des Steptanzes. Weniger Resonanz fand das Angebot für Beach-Volleyball an dem alle Besucher teilnehmen durften. Bestaunt wurde die Kunst der Turnerinnen und Turner bei ihren gewagten Sprüngen, Salti und Schrauben auf dem Air-Track und dem Sprungtrampolin. Die Kinder durften sich in der Halle sportlich austoben bei einem Mucki-Test. Da mussten sie, auf einem Rollbrett liegend verschiedene Hindernisse überwinden und dabei kleine Sandsäckchen aufheben, an Ringen turnen, auf einem Balken balancieren und einer Schräge runterrutschen.

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An allen Stationen erhielten sie auf ihrem Laufzettel einen Stempel mit lustigen Figuren wie Känguru, Delphin oder Schmetterling. Am Schluss wurden sie mit einer Urkunde belohnt. Im Freien hatte die Turnabteilung verschiedene Spielgeräte zur Verfügung gestellt, die ausführlich von Kindern und Erwachsenen genutzt wurden. Beliebt war dabei eine Hüpfburg mit eingebauter Rutsche. Schon die Jüngsten versuchten sich im Stapeln von bunten Kunststoffbechern oder mit einem großen Steckspiel.

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Das war nicht sehr schwierig. Als problematischer entpuppte sich aber das Jonglieren mit Kunststofftellern auf einem dünnen Stab oder das Herausschleudern eines kleinen leichten Balls aus einer Seite eines gebogenen Drainagerohrs. Die Kunst bestand darin, den Ball auf der anderen Seite des Rohrs wieder aufzufangen und wieder herauszuschleudern.

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Ungewohnte Dreiräder forderten die Kinder da sie das eine Dreirad mit den Beinen, das andere aber mit den Armen bewegen mussten, um vorwärts zu kommen. Schwierig war das Treten der Pedalos. Da musste auch hin und wieder eine Mutter helfen, das Gleichgewicht zu halten. Auch wenn sich der Besucherandrang in Grenzen hielt, so zeigten sich die zahlreich anwesenden Helferinnen und Helfer dennoch zufrieden. Im kommenden Jahr soll es wieder einen „Tag der offenen Tür geben“.